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Endlich ist es soweit. Viel zu lange hat die Auswertung des dritten Rum Tasting gedauert. Das Warten hat nun ein Ende.

Die einzelnen Teilnehmer haben im Kreise anderer Rumliebhaber oder ganz für sich die einzelnen Kandidaten probiert und ohne zu wissen, welcher denn nun welcher ist, ihre Stimme abgegeben. Möglich sind Punkte von 1-10, wobei 1 wirklich schlecht ist und die 10 das Non-plus-Ultra darstellt. Jeder Rum Kandidat wird einzeln bewertet, so dass es auch zu Mehrfachvergebung gleicher Zahlen kommen kann. Soweit so gut.


Die Teilnehmer

Ron Varadero Gran Reserva 15 Jahre: Kuba ist die Heimat dieses exzellenten Rums. 15 Jahre reift er in Eichenfässern, in denen zuvor bereits Bourbon Whisky gelagert hat. Würzig und süß im Aroma, Vanille und Gewürze mit einem leisen Hauch Nuss paart sich zum Geschmack.

El Dorado Rum 15 Jahre: In seinen 15 Jahre Reifezeit in Eichenfässern wird dieser Tropfen erst zu dem, was er ist. Eine liebliche Süße verbindet sich mit einer frischen Würze zu einem erlesenen Aroma. Im Geschmack dominiert tiefe schwere Schokolade, umspielt von Röstaromen und Eiche. Der aus Guyana stammende Rum erhielt bereits einige Auszeichnungen, wie den ersten Platz von 1998-2000 drei Mal in Folge beim IWSC (Internationl Wine & Spirit Competition). Im Jahre 2010 gelang ihm dieser Streich erneut.

Ron Zacapa 15 Jahre: Der Ron Zacapa reift wie seine Konkurrenten bis zu 15 Jahre. Farbe, Aroma und Geschmack harmonieren zu einem Ganzen. Das komplexe Aroma entfaltet Vanille, Nüsse und Trockenfrüchte, sowie Holz und Würzigkeit. Im Finish ist der Rum sehr weich und aromatisch.

Malecon Reserva Superior 15 Jahre Rum: 15 Jahre Reife verhelfen dem Malecon 15 zu seinem intensiven und vollen Aroma. Ein wenig Vanille und fruchtige Süße entfalten einen Hauch seiner Exotik. Im Geschmack wirkt der Malecon 15 Jahre unaufdringlich, aber voll. Karamell, ein wenig Eiche, Süße und Frucht.

Ron Malteco 15 Jahre: Guatemala gehört in der Rumherstellung zu der Spitzenliga. Der Ron Malteco reift 15 Jahre in Eichenfässern, um seinen vielfältigen und fülligen Charakter anzunehmen. Optisch wiegt der Malteco schwer, im Geschmack versprüht er eine gewisse Leichtigkeit und Süße in perfekter Balance. Toffeekaramell, Vanille und unbeschwerte Süße, nicht zu aufdringlich, einfach schlank im Zusammenspiel.

Matusalem Gran Reserva 15 Jahre: Was macht nun den Matusalem Gran Reserva 15 Jahre in seiner Besonderheit aus? Süße Vanille, Karamell, Sirum und Pflaume verschmelzen zu einem cremigen Genuss. Am Gaumen entfaltet sich der Matusalem überraschend fruchtig und süß.

Mocambo Anejo 15 Jahre: Das karibische Klima bietet neben den idealen Lagerbedingungen für Rum auch hervorragenden Anbau von Zuckerrohr. Eine ausgesuchte und seit Generationen weitergereichte Rezeptur ist für die Besonderheit dieses Rums verantwortlich. Karamell und einen Hauch von Vanille im Aroma, dann folgen Gewürze und getrocknete Früchte, die sich lieblich mit angenehmen süßen Mandeln paaren.

Jetzt kennen wir die Teilnehmer des dritten Rum Tasting schon etwas besser. Allerdings sind wir an der Meinung der Tester interessiert und da wird es interessant. Immerhin stehen hier 15 jährige Rum-Sorten an dem „Pranger“.

Ergebnis nach Punkten

Die Goldemedaille geht an den Malecon Reserva Superior 15 Jahre Rum, mit einem Punkteschnitt von 6,48. Sehr dicht auf folgt Silber mit dem El Dorado Rum 15 Jahre mit 6,43 Punkten im Schnitt. Auf dem Bronzetreppchen findet sich der Ron Malteco 15 Jahre mit immerhin noch 6,39 Punkten. Nach ein paar wenigen Differenzen folgen bereits die restlichen Rum-Sorten.

15 Jahre scheint eine magische Zahl zu sein. Keiner der Teilnehmer kommt in seinem Punkteschnitt unter 5 Punkte! Das sagt durchaus etwas über die grandiose Qualität aller Rums aus. Und zwar selbst dann, wenn es nicht der persönliche Favorit ist. Auch liegen die drei Sieger sehr dicht beieinander, so dass nur schwer von einem klaren Sieger gesprochen werden kann.

Nach Punkten muss sich der Mocambo Anejo 15 Jahre hinter allen anderen geschlagen geben. Etwas verwirrend ist für mich die Platzierung des Ron Zacapa 15 Jahre. Hätte ich vorher einen Tip abgegeben, hätte ich auf die Plätze 1-3 getippt.


Ergebnis nach Höchststimmen

Eine Auswertung der höchsten Stimmen für einen Kandidaten gleicht häufig dem Punkteschnitt, mit geringen Abweichungen. Dieses Mal hingegen zeigt sich hier eine ganz deutliche andersartige Bewertung. Der dritte Sieger aus den Punkten, der Ron Malteco 15 Jahre hat den meisten Testern einfach am besten geschmeckt! Das ist eine klare Aussage und deutet für mich auf den Gesamtsieger der Bewertung hin. Und unser Sieger nach Durchschnittspunkten hat zwar vielen gut geschmeckt, aber nicht am besten! Der Malecon Reserva Superior 15 Jahre Rum liegt bei den Höchststimmen ganz weit hinten.

Der El Dorado Rum 15 Jahre, zweiter nach Punkten verbucht hier ebenfalls eine Silbermedaille und kann sich mit dem Urteil „Durchweg sehr gut“ abholen. Den dritten Platz nach Höchststimmen verbucht der Ron Varadero Gran Reserva 15 Jahre für sich.

Ergebnis nach Preis-Leistung-Verhältnis

Billig ist billig und viel bringt viel? Letztlich muss das natürlich jeder für sich bewerten, ob ihm sein Geschmack das Geld wert ist. Legt man jedoch einfach den Punkteschnitt zu Grunde und setzt diesen gegen den Literpreis der teilnehmenden Rum-Sorten, dann ergibt sich folgendes Ergebnis.

Malecon Reserva Superior 15 Jahre Rum und Ron Malteco 15 Jahre sind die beiden Sieger in dieser Auswertung. Für die Anzahl ihrer Punkte sind sie im Vergleich relativ preiswert. Dazu stößt der Matusalem Gran Reserva 15 Jahre, als überraschender dritter.

Absolute Preise

Dieses Diagramm zeigt lediglich auf, welchen absoluten Preis die einzelnen Rums kosten.


Fazit

Am Ende entscheidet sich natürlich jeder für seinen eigenen Geschmack, das steht außer Frage. Trotzdem sagt uns die Auswertung über das Gesamtbild eine Menge. Die „teuren“ Rums verbuchen durchaus die meisten Höchststimmen für sich, als Sieger nach Punkten setzt sich jedoch ein eher „günstiger“ Rum durch. Außergewöhnliche Rums haben außergewöhnliche Liebhaber, der Punktesieger schmeckt allen irgendwie, aber ist nicht DIE Besonderheit.

Allerdings kann man durch die Bank sagen, alle teilnehmenden Rum-Sorten, ob ihrer Durchschnittspunkte, schmecken generell gut und sind kein Fehlkauf, möchte jemand eine Flasche auf gut Glück verschenken.

Euer

Rum-pelstilzchen

.




Ergebnis

getestete Cognac Sorten

Fontpinot XO

Aus dem sehr altem Haus Frapin stammt dieser Cognac und reift mit 15 bis 20 Jahren sehr lange, zu dem was er dann verkörpert.

Selbst eine Goldmedaille für den besten XO Cagnac der Welt bekam er schon. Ein Cognac der Spitzenklasse.

Claude Chatelier XO

Aus der Region Grand Champagne stammt dieser XO. Er von dem Haus Claude Chatelier produziert. Dieser Blended reift

mind. 22 Jahre, bis man Ihn dann geniessen kann.Sein Alkoholgehalt beträgt 40 %.

ABK6 VSOP

Dieser 15 Jährige VSOP Cognac ist leider nicht mehr lieferbar, gewann viele Auszeichnungen, und besticht

durch seine verschiedenen Noten von Vanille, Broiche, Apfel und Zimt.

Decourtet XO

Anfangs wird er 2 Jahre in Limousinfässern gelagert und dann in alte Fässer umgebettet.

Dort reift er lange jahre um dem Namen alle Ehre zu machen.Er besticht durch seine feurige Farbe.

Frapin VSOP

Wie auch viele andere stammt der Frapin aus der Grand de Champagne.Frapin bekannt als ein altes Familienunternehmen

lebt für die Herstellung von Cognacs.Mit diesem VSOP schufen Sie ein sehr würzigen intensiven seiner Art.

Der duft von Blumenwiesen steigt in die Luft, wenn man Ihn verkostet.

Landy XO Nr.1

Allein die Flasche ist schon ein wirklicher Genuss, aber dieses hatte wohl kaum den Ausschlag gegeben für

etliche Auszeichnungen, die er bekam.Nuancen von Leder, Tabak, Pflaumen geben diesem XO seine

Note.

Ferrand Reserve

Auch dieser Cognac gewann schon viele Preise. Lakritz, Zimt und Walnuss tragen Ihn und

geben Ihm seine Vollmundigkeit.Wie auch die Xo ´s lagert er 20 Jahre bis zu seiner

Vollendung.

Das Ergebnis nach Punkteschnitt :

Des Testers Liebling

Nach Auswertung der Höchststimmen der jeweiligen Tester gewinnt der Landy XO Nr. 1 und entspricht damit

nicht dem Punkteschnitt.

Der Claude Chatelier XO und der Decourtet XO sind ihm dicht auf den Fersen. Alles in allem entsprechen

die Höchststimmen als Ganzes dennoch dem Punkteschnitt, wenn auch mit marginal vertauschten Plätzen.

Preis/Leistung

Wird der Preis je Liter auf den Punkteschnitt gerechnet, so ergibt sich deutlich der Decourtet XO als Sieger.

Geschmack muss also nicht teuer sein!

Im Punkteschnitt im Mittelfeld kann sich der Frapin VSOP hier allerdings als zweites auf das Treppchen stellen

Preise in Euro je Liter


Cognac Tasting No. 1

Ergebnis

Das Tasting hat eine Teilnehmerzahl von 13.

Das Ergebnis nach Punkteschnitt lautet:

Gewinner ist der Decourtet XO, gefolgt vom Landy XO Nr. 1 und Claude Chatelier XO.

Der Fontpinot kann guten Gewissens als vierter Sieger benannt werden.

Des Testers Liebling

Nach Auswertung der Höchststimmen der jeweiligen Tester gewinnt der Landy XO Nr. 1 und entspricht damit nicht dem Punkteschnitt. Der Claude Chatelier XO und der Decourtet XO sind ihm dicht auf den Fersen. Alles in allem entsprechen die Höchststimmen als Ganzes dennoch dem Punkteschnitt, wenn auch mit marginal vertauschten Plätzen.

Preist/Leistung

Wird der Preis je Liter auf den Punkteschnitt gerechnet, so ergibt sich deutlich der Decourtet XO als Sieger. Geschmack muss also nicht teuer sein!

Im Punkteschnitt im Mittelfeld kann sich der Frapin VSOP hier allerdings als zweites auf das Treppchen stellen.

Preise in Euro je Liter

Im Juni 2010 fand das erste Whisky-Online-Tasting von Rum & Co statt. Verkostet wurden 7 Single Malts für Einstieger. Die Ergebnisse der Auswertung sind sehr interessant, weil sie so gar nicht meine Erwartungen widerspiegeln.

Kandidaten

  • Probe 1: Smokehead Islay Single Malt, ein junger getorfter Wilder ohne Altersangabe von Ian MacLeod aus einer bekannten Islay-Destillerie.
  • Probe 2: Talisker 10 Jahre, ein guter und sehr bekannter Einsteiger in die torfigen Single Malts von der nebelverhangenen Isle of Skye.
  • Probe 3: Auchentoshan 12 Jahre, ein leichter Einsteigerwhisky von der Grenze zu den Lowlands, als einziger schottischer Single Malt dreifach destilliert.
  • Probe 4: Royal Lochnagar 12 Jahre, trotz des königlichen Namens leider eher ein Schattendasein fristend.
  • Probe 5: Strathisla 12 Jahre, ein toller Allrounder aus der vielleicht schönsten Destillerie in Shottland im Herzen des Speyside.
  • Probe 6: Springbank 10 Jahre, ein sanft getorfter Single Malt von der Halbinsel Campbeltown, die erst kürzlich wieder zur eigenen Whiskyregion geadelt wurde.
  • Probe 7 : Dalmore 12 jahre, noch ein elegant-klassischer Speysider mit Sherryeinfluss.

Ergebnis nach Punkten

Klarer Sieger  wurde der Dalmore, gefolgt von Strathisla und Royal Lochnagar/Auchentoshan. Abgeschlagener Letzter wurde der Smokehead:

Das ist in so fern überraschend, weil in Deutschland die kräftigen, torfigen Whiskies eigentlich sehr beliebt sind. Vielleicht liegt es dann doch am Alter und der Tatsache, dass die „jungen Wilden“ nun mal eher eindimensional ausfallen (und somit um so mehr Geschmackssache sind), während die älteren Single Malts, zudem wenn sie wie Dalmore und Strathisla auch in Sherry-Fässern lagerten, doch komplxer und runder sind.

Ergebnis nach Höchststimmen

Auch hier gewinnt der Dalmore deutlich vor Strathisla und Royal Lochnagar, der Rest teilt sich die Plätze. Der Springbank fällt hier völlig zurück, platziert sich im Gesamtergebnis aber immerhin auf dem drittletzten Platz. Ein weiteres Zeichen dafür, dass die beiden „Torfmonster“ Smokehead und Talister eben entweder Top oder Hopp sind, während der Springbank zwar keinem so richtig gut schmeckt, aber auch keinem so richtig schlecht.

Ergebnis nach Preis-Leistungs-Verhältnis

Ist teuer auch gut oder ist geiz doch geil? Das kann man so nicht sagen. Die Preise der verkosteten Single Malts (und auch aller anderen) richten sich zum Beispiel auch nach der Größe des Konzerns, der dahinter steht oder ebene auch nicht. Eine eher kleine Destillerie wie Springbank produziert und verkauft weniger als die Großkonzerne, zu denen z.B. Dalmore und Auchentoshan gehören. Der Smokehead ist zwar jung, aber die Destillerie aus der er kommt verkauft eher wenig Fässer und gilt zudem als Kultdestillerie, um so teurer werden die Abfüllungen gehandelt. Hier eine Übersicht der Literpreise:

Gerechnet auf den Punkteschnitt ist der Preis-Leistungs-Sieger auch hier der Dalmore, der beim reinen Preis der Zweitgünstigste ist. Der Auchentoshan landet knapp geschlagen auf dem zweiten Platz und wäre real der Günstigste. Der teure Smokehead landet auf dem letzten Platz:

Meine Meinung

Was die Statistiken leider nicht aussagen können: Wer waren die Teilnehmer? Anfänger oder Fortgeschrittene? Freunde leichter oder kräftiger Whiskies? Oder anders ausgedrückt: Sind sie ein representativer Querschnitt der Kunden von Rum & Co und der Whiskyfreunde im allgemeinen?

Bei mir persönlich ist die Auswertung etwas anders ausgefallen. Ich hatte den Auchentoshan vorn, was mich sehr überrascht hat, da er mir eigentlich zu leicht ist. Dann folgen Springbank, Talisker und Smokehead, das passt, da ich es zwar kräftiger, aber nicht unbedingt sehr torfig mag. Dalmore und Strathisla teilen sich den dritten Platz und der Royal Lochnagar wird abgeschlagener Letzter. Da ich eigentlich großer Fan von Strathisla und Royal Lochnagar bin, macht mich das nachdenklich und zeigt wieder mal, dass unsere Geschmacksnerven sehr beeinflussbar sind.

Hätte ich vor dem Tasting die Namen gewusst, ich hätte Strathisla und Talisker vorne gesehen, weil ich sie für die größten Allrounder halte. So kann man sich täuschen. Es scheint doch so zu sein, dass die Masse der Käufer eher leichte und ausgeglichene Single Malts schätzt und die charaktervolleren Malts Geschmackssache bleiben.

Jörg Bechtold

www.whiskyfanblog.de

Es hat etwas gedauert, aber nun ist die Auswertung vom 2. offiziellen Tasting fertig. Diesmal wurden 8 auserwählte Rumsorten von Rum & Co abgefüllt und versendet. Da wir viel positives Feedback von unseren Tastingteilnehmern bekamen, haben wir am Bewertungssystem nichts geändert, sodass der Standard des ersten Tastings fortgesetzt wird.

Die Tester sendeten uns Ihre Bewertungen zurück; Diese wurden nun ausgewertet, sodass Sie nun, über den Ausgang in diesem Post sich informieren können. Viel Spaß dabei!

Die Kanditaten

Bristol Carribaen

Der aus Guyana stammende Blended wird in der Caroni Destillerie hergestellt. Die Grundlage für diesen Rum, aus dem Norden Südamerikas,  sind unterschiedliche qualitative Demara Rums. Eine konstante Reifetemperatur  und Luftfeuchtigkeit verleihen durch Bourbon und Sherry Noten dem Bristol seine milde Note.

Plantation Guyana 1990

In schottischen Whiskyfässern verweilt der Plantation für für 5 – 6 Jahre nachdem er in Kupferkesseln gebrannt wurde. Diese Herstellungsweise allein zeigt seine Individualität. Die Plantationdestillerie liegt an der westlichen Küste Demaras. Ein fruchtiges Bouquet von Bananen, Rosinen, Feigen und Mandeln lässt den Rum lange nachklingen.Sein Nachfolger der im Jahre 1999 produziert wurde steht Ihm in keinsterweise nach.

Bristol Reserve

Die Abfüllung erfolgte 1998, 2009 gab es eine limitierte Auflage, des Bristol Reserve 1998. Hergestellt in Nicaragua für Bristol Spirtits wurde er dann in England abgefüllt 11 Jahre durfte er in Eichenholzfässern reifen. Seinen süssen Nachklang prägen Aromen aus Vanille und Toffee.

Plantation Barbados 2000

Bourbonfässer lassen den Plantation Barbados nach traditioneller Herstellung eine nicht angegebene Zeit seine Aromen gewinnen. Dieser Plantation bietet uns ein vanille Aroma und lässt uns ein weiches Erlebnis gewinnen.Auch heute wird der Rum noch produziert, was uns seinen Erfolg Zeigt.Plantation setz auf Qualität des Rums und lässt durch immer gleiche Flaschen, keiner seiner Sorten durch Optik hervorstechen.

Bristol Caroni Trinidad 1998

Aus der reihe der Bristol Caroni Trinidad hier der 1998 Jahrgang. Dieses ist eine linitierte Auflage für Bristol Spirits in England. Karibisches Klima und 10 Jahre Reifezeit geben diesem Rum seine fruchtige Noten und hellen Gewürzen. Die Eichenholzfässer in denen er lagert sind deutlich zu schmecken geben einen runden samtigen Gaumen. Wie der Name schon zeigt kommt dieser Rum aus Trinidad.

Plantation Panama 2000

Wieder ein toller Rum aus dem Hause Plantation, er besticht durch Banane, Vanille und Honig im Aroma.In auserwählten Cognac ,Sherry oder Bourbonfässern darf er seinen kräftig würzigen Geschmack entwickeln.Gewürze runden das Geschmackserlebnis ab. Wie immer bei Plantation ist der 2000 ter Jahrgang eine limitierte Auflage. Und auch hier wieder die bekannte schlichte Flaschenform mit Bastnetz.

Bristol Reserve Peru

Vanille und der Duft von hellem Karamell steigen in die Nase wenn man den Bristol Reserve Peru geniesst. 8 Jahre lang lagerte er im Bourbonfass nachdem er im potstill Verfahren destilleriert wurde.Auch diese Abfüllung ist nur in kleinen Mengen abgefüllt worden und so oft schon als Rarität benannt. Der Nachklang ist lang und weich.

Planation Grenada 1998

Exotische Aromen der Jasmin Blüze dominieren diesen Rum aus dem Hause Plantation. Dieser Blended besteht wird aus verschiedenen Rumsorten aus Südamerika und er Karibik hergestellt. 8 Jahre lagert er dann in edlen Holzfässern. Wie bei fast allen Rums dieser Destillerie lassen Sie Ihn in Bourbonfässern seinen Geschmack entwickeln, welches eine leichte Süße von Vanille hervorbringt. Exotische Aromen durch Gewürze und Früchte geben Ihr übriges zu diesem Rum. Um sich abzuheben und eine interesante Richtung zu zeigen werden Pfeffer und Koriander hinzugefügt.

Ergebnis


Als Gewinner zeigt sich der Plantation Grenada 1998 mit 7,38 Punkten, gefolgt vom Plantation Barbados (6,69 Punkte) und dem Bristol Carribean (6,19 Punkten).  Deutlich zurück, liegen der Rest der Testkandidaten. Das Ergebnis zeigt, das nicht allein das alter über den erfolg eines Rums entscheidet.

Abgeschlagen mit 3,81 Punkten liegt der Brsitol Caroni Trinidad 1998,was nicht zu erwarten war und auch in keinster Weise diesen Rum wiederspiegelt; da wir aber hier wirklich nur Zahlen der Tester verwenden und nicht auf persönliche oder andere Referenzen zurückgreifen, kommt es zu diesem Ranking, was ja auch Ziel dieser Tastingreihe ist. Nämlich den persönlichen Einduck der Tester wiederzuspiegeln!

Des Testers Liebling

Nach Auswertung der Höchststimmen der jeweiligen Tester gewinnt der Plantation Grenada 1998. Deutlicher, als im Punkteschnitt. Der Zweitsieger nach Punkteschnitt, der Plantation Barbados 2000 folgt auch hier. Der Bristol Carribean folgt ebenfalls an dritter Stelle.

Die Siegerverteilung des Punkteschnitts gleicht damit der Vergabe der Höchststimmen.

Preis / Leistung

Wird der Preis je Liter auf den Punkteschnitt gerechnet, so ergibt sich ein anderer Sieger. Der Bristol Caribbean, dicht gefolgt vom Plantation Grenada 1998. Der zweite nach Punkten reiht sich hier ebenfalls ein, als dritter Preis/Leistungssieger.

Preise in Euro je Liter

Abschliessend  hier nochmal der Verweis, dass diese Auswertungen nur ein Gedankenanstoss sein können, letzt endlich entscheiden Sie persönlich über Ihren Favoriten.Alle hier aufgeführten Rums können Sie wie gewohnt bei Rum & Co Online Shop bestellen.Grosser Dank an alle Teilnehmer dieses Tastings, ohne dessen Zeit und Mühe so etwas gar nicht erst möglich wäre.

Gewinner sind der Plantation Grenada 1998, gefolgt vom Plantation Barbados 2000.

Ebenso als dritten Sieger kann man den Bristol Caribbean bewerten.

Der Rest ist abgeschlagen.